Der Anbruch des Mittelalters. Gepiden und Langobarden im Karpatenbecken | Зората на Средновековието: Гепиди и ломбарди в Карпатс, Ищван Бона | Istvan Bona, Corvina Verlag, 1976 - Български книжици
Зората на Средновековието: Гепиди и ломбарди в Карпатския басейн. Издание на немски език. Съдържа изследователски текстове, богат снимков материал и множество карти.
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Nach dem Aufstieg und Sturz des Hunnenteiches und dem Verfall des Rоmerreiches senkte sich Mitte des 5. Jahrhunderts tiefes Dunkel uber beide Halften des heutigen Ungarn: die „verlorene Provinz" Panno-nien und die teilweise entvolkerte und teilweise neubevolkerte, zum Durchzugsgebiet verschiedener Volkerschaften gewordene Grosse Tiefebene. Anfang des 6. Jahrhunderts begann sich dieses Dunkel wieder aufzuhellen. ?stlich der Donau erstarkte und erbl?hte das Konigreich der Gepiden, deren Expansionsbestrebungen jedoch unvermutet in den aus der Elbgegend zugewanderten Langobarden ein m?chtiger Rivale erwuchs. Die von Iustinianus geleitete byzantinische Politik suchte die beiden V?lker gegeneinander auszuspielen, um in diesem Grenzabschnitt des Reiches Frieden und Sicherheit zu erhalten. Der lachende Dritte war schlie?lich das asiatische Nomadenvolk der Awaren.
Anhand der einschlagigen archaologischen Funde und der schriftlichen Quellen fasst Istvan Bona die Geschichte der ersten zwei Drittel des 6. Jahrhunderts zusammen. Erhohte Aufmerksamkeit verdient der Umstand, dass sich der Autor bei Beschreibung der pannonischen Geschichte der Langobarden und ihrer in Ungarn erschlossenen Grabfunde, aber auch bei der Schilderung der gepidischen Gesellschaftsstruktur teilweise auf seine eigenen Ausgrabungsund Forschungsergebnisse stutzt. Zahlreiche Grabbeigaben, vor allem der Langobarden, gelangen hier erstmals Zur Verоffentlichung.